Feuerwehr Frielendorf

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Atemschutzseminar auf Bundeswehrübungsplatz

Atemschutzgeräteträger sind die Speerspitze jeder Feuerwehr im Kampf gegen Brände. Umso wichtiger ist eine umfassende und regelmäßige Aus- und Weiterbildung. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Aus diesem Grund organisiert die Feuerwehr Frielendorf zusätzlich zur Standortsausbildung einmal im Jahr für ihre Atemschutzgeräteträger ein Ortsteilübergreifendes Fortbildungsseminar. „Mit dem Seminar wollen wir unsere Feuerwehrleute fit für den Atemschutzeinsatz machen. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Wehren verstärkt werden. Nur wenn man sich kennt, kann man im Ernstfall effektiv zusammenarbeiten“, sagt Feuerwehrsprecher Matthias Haaß.

Unter der Leitung von Christian Nill hatte die Arbeitsgemeinschaft Atemschutz auch in diesem Jahr ein forderndes Ausbildungsprogramm ausgearbeitet. Dank guter Kontakte zum Jäger Bataillon 1 durften die Frielendorfer das Atemschutzseminar erstmals auf Standortübungsplatz in Schwarzenborn durchführen. Die dortigen Bedingungen erwiesen sich für Atemschutzgeräteträger als nahezu optimal. „In den uns zu Verfügung stehenden Übungshäusern konnten wir verschieden Szenarien durchspielen, ohne Angst haben zu müssen, etwas zu beschädigen. Dafür nehmen wir den größeren organisatorischen Aufwand gern in Kauf“, erklärt Haaß.

Mit sieben Fahrzeugen rückten Frielendorfs Brandschützer am Samstagmorgen im Verband nach Schwarzenborn aus. Auf die dreizehn Übungsteilnehmer wartete ein langer Tag. Insgesamt fünf Stationen mussten durchlaufen werden. Neben der fachgerechten Handhabung der Wärmebildkamera und des Drucklüfters stand das Retten einer Person über Steckleiter, Störungsbeseitigung am Pressluftatmer, Notfallprozeduren sowie der Einsatz des Sicherheitstrupps auf dem sechsstündigen Stundenplan.

An sämtlichen Stationen trugen die Feuerwehrleute Atemschutzgerät und vollständige Schutzbekleidung. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, setzten die Ausbilder Nebel ein oder verklebten die Masken. „Nur durch eine möglichst realistische Übungsdarstellung und ständige Wiederholungen erreicht man Handlungssicherheit“, betont der Sprecher der Feuerwehr.

Bürgermeister Thorsten Vaupel, selber Atemschutzgeräteträger und Seminarteilnehmer, bedankte sich bei Ausbildern und Feuerwehrleuten für ihr Engagement. Eine gute Ausbildung sei die beste Lebensversicherung im Einsatz, so das Gemeindeoberhaupt.

Die Stationen seien sehr gut vorbereitet gewesen und hätten einen hohen Informationsgehalt gehabt, zog auch Seminarleiter Christian Nill ein positives Fazit.: „Trotz der geringen Teilnehmerzahlen haben wir mit denen, die mitgemacht haben das Ausbildungsniveau in der Gemeinde wieder ein ganzes Stück angehoben. Und das zählt letztendlich.“

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Geschrieben von Matthias Haaß am Samstag, 03.09.2016

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