Feuerwehr Frielendorf

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Durchblick im Rauch: Feuerwehr Todenhausen bekommt Wärmebildkamera

Über eine neue Wärmebildkamera dürfen sich die Brandschützer in Todenhausen freuen. Am vergangenen Mittwoch wurde das Hightech-Gerät vom Typ FLIR K2 offiziell in Dienst gestellt. Bei einem Brand in Spieskappel Anfang April konnte die Kamera bereits ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Die Beschaffung erfolgte mithilfe des Fördervereins der Feuerwehr Todenhausen sowie zahlreicher Spender und stand in Zusammenhang mit dem 65. Geburtstag der Wehr im letzten Jahr. Die Gemeinde Frielendorf übernahm die Kosten der Fahrzeughalterung.

Vereinsvorsitzender Matthias Haaß bedankte sich bei der Landwirtfamilie Bächt, der Hebammenpraxis Isabelle Vaupel, der Firma Locatec, der LVM-Versicherungsagentur Laufersweiler, dem Sportverein SMS Todenhausen und dem Ortsbeirat für die finanzielle Unterstützung. Es sei schön zu wissen, dass man als Feuerwehr bei größeren Projekten immer wieder auf die Hilfe aus dem Ort zählen könne, so Haaß: „Ohne die Spenden wäre die Beschaffung für uns als kleiner Förderverein nicht so schnell möglich gewesen.“

Die neue Errungenschaft bedeutet für die Einsatzkräfte ein großes Plus an Sicherheit, ist der aktive Feuerwehrmann überzeugt: „Dank der Wärmebildkamera können unsere Atemschutzgeräteträger nicht nur Personen in verrauchten Gebäuden besser finden, sondern auch Brände gezielt lokalisieren und bekämpfen.“

Bislang gab es in der Ohetalgemeinde nur eine Wärmebildkamera bei der Kernortsfeuerwehr in Frielendorf auf dem Einsatzleitwagen. Die neue FLIR K2 ist in Todenhausen auf dem Gerätewagen Logistik verladen und steht damit bei Einsätzen der Fahrzeugbesatzung unmittelbar zur Verfügung.

„Von der Wärmebildkamera profitieren alle Frielendorfer Feuerwehren. Jetzt können wir gemeindeweit auf zwei Kameras zugreifen. Damit hat ab sofort nicht nur der Angriffstrupp, sondern auch der Sicherheitstrupp immer eine Kamera“, betonte Matthias Haaß.

Mithilfe von Spenden konnte der Förderverein der Feuerwehr Todenhausen für die örtliche Einsatzabteilung eine Wärmebildkamera kaufen. Im Bild Anja Laufersweiler (v.l.), Markus Schmerer (Locatec), Beate Reckziegel, Sebastian Bächt und Sohn Niklas, Isabelle Vaupel, Vereinsvorsitzender Matthias Haaß. Adrian Schluck und Fabian Schneider (vorne) zeigen die neueste Errungenschaft, dahinter Amelie Vaupel.

Die FLIR K2 gehört zur Beladung des in Todenhausen stationierten Gerätewagen-Logistik und steht damit der Fahrzeugbesatzung unmittelbar zur Verfügung.

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Geschrieben von Matthias Haaß am Samstag, 10.06.2017

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